DRACULA

nach Bram Stoker

Rechtsanwalt Jonathan Harker wird von Graf Dracula auf sein Schloss in Transsilvanien eingeladen. Doch obwohl das Schloss auf keiner Karte verzeichnet ist und die Dorfbewohner seltsame Warnungen aussprechen, schwant Harker erst Böses, als er bemerkt, dass der Graf mit den langen, spitzen Zähnen und auffällig roten Lippen kein Spiegelbild hat und hungrig auf die Blutspur nach einem Rasierunfall schielt. Als dem Anwalt die Flucht aus dem Schloss gelingt, ist Draculas Sarg bereits nach England verschifft, wo Harkers Verlobte Mina bald merkwürdige Veränderungen an ihrer Freundin Lucy beobachtet. Haben die beiden kleinen Löcher an Lucys Hals etwas damit zu tun? Der holländische Professor Abraham van Helsing macht sich auf die Jagd – in einer Geschichte voller Holzpflöcke, Knoblauch und blasser Damen. Bram Stokers 1897 veröffentlichter Roman machte Graf Dracula zum wohl berühmtesten Vampir der Literaturgeschichte. Alte Schlösser, übernatürliche Erscheinungen und bekannte Elemente aus Vampirsagen trafen nicht nur im 19. Jahrhundert auf die Lust am Schaudern, sondern laden auch heute noch zu einem unvergesslichen Sommertheater-Erlebnis ein.

»Zum Gruseln schön: Das Open-Air-Schauspiel im Schweriner Schloss begeisterte die Besucher. (…) Regisseur Krzysztof Minkowski [macht] aus dem Stoff genau das, was man in dieser Jahreszeit daraus machen muss: effektvolles Sommertheater. (…) Das trefflich ausbalancierte Spiel zwischen grausigem Geschehen und dessen witziger Unterminierung prägt die gesamte Inszenierung.«
Lübecker Nachrichten, 04.07.2018

»In der monströsen Geschichte aus Mythos, Abenteuer und ausbrechenden Leidenschaften, der Fusion von Sinnlichem und Übersinnlichem [zeigt] Sebastian Recks Dracula, Akteur und Erzähler, den Zwiespalt eines Getriebenen, der quält, weil er selbst gequält ist. (…) Komödiantisch bis zur Groteske und mit anschwellender Hysterie, die auch mal überbordet, blinken hier neben emotionalem Feuer die Gedankenlichter des Hintersinns der Geschichte, schwarzer Humor inklusive. (…) Sommertheaterspektakel fast zum Nachdenken.«
Schweriner Volkszeitung, 02.07.2018

»Blut ist eben ein ganz besonderer Saft, auch darum hat dieser Stoff von Bram Stoker so viele Jahrzehnte lang die Zuschauer fasziniert. Das war auch in diesem Fall ein unterhaltsamer Grusel.«
Ostsee-Zeitung, 03.07.2018

Premiere am 30.06.2018 am Mecklenburgischen Staatstheater