Krzysztof Minkowski studierte zunächst Betriebswirtschaftslehre in Frankfurt an der Oder, dann Theaterwissenschaft und Schauspiel in Berlin, anschließend Theaterregie an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin. Seine Diplominszenierung „Die Reiherkönigin. Ein Rap“ von Dorota Masłowska war am Maxim Gorki Theater Berlin sowie beim Kaltstart Festival in Hamburg zu sehen. Es folgten diverse Engagements als Regisseur in Deutschland, Polen, Dänemark und der Schweiz. So inszenierte er am Nordharzer Städtebundtheater „Disco Pigs“ von Enda Walsh sowie am Teatr Norwida in Jelenia Góra die polnische Erstaufführung von „we are camera. jasonmaterial“ von Fritz Kater in seiner eigenen Übersetzung, die 2008 zum Urauführungsfestival in Bydgoszcz eingeladen wurde. Mit Anton Tschechows „Drei Schwestern“ in Jelenia Gora gewann er den Theaterpreis für die beste Inszenierung der Saison und erhielt eine Einladung zum Warschauer Theatertreffen. 2010 inszenierte er die „Ilias“ von Homer mit Flüchtlingen aus Bosnien und Herzegovina im Heimathafen Neukölln in Berlin. Krzysztof Minkowski arbeitet seit Jahren als Regisseur in Berliner Justizvollzugsanstalten. Am Luzerner Theater brachte er „Invasion“ von Jonas Hassen Khemiri (Wiederaufnahme in der Spielzeit 2011/12) und „Idioten“, ein Schauspiel nach dem Film von Lars von Trier zu einer Schweizer Erstaufführung. Im Frühjahr 2013 war er artist in residence am Theater Momentum in Odense und inszenierte die Uraufführung des Romans „Wer blinzelt, hat Angst vor dem Tod“ von Knud Romer, die in der dänischen Presse begeistert aufgenommen wurde. Dann folgten die Produktionen „Hamlet“ von William Shakespeare am Teatr Ludowy Krakau, „Pflicht oder Wahrheit“ von Stephan Lack, „Hexenjagd“ von Arthur Miller und „Ronja Räubertochter“ von Astrid Lindgren am Theater St. Gallen, „Hamlet“ nach William Shakespeare am Nationaltheater Mannheim, „Richard III“ von William Shakespeare am Theater Konstanz, die dänische Erstaufführung von „Fräulein Smillas Gespür für Schnee“ von Peter Høeg am Teatret ved Sorte Hest und „The Cocka Hola Company“ von Matias Faldbakken am Teater Sort/Hvid in Kopenhagen. „Tartuffe“ von Molière und „Pest“ von Albert Camus am Theater Magdeburg, „Animal Farm“ von George Orwell und „Hoffnung“ von Stijn Devillé am Saarländischen Staatstheater, „O dwóch takich, co ukradli księżyc (Die zwei Monddiebe)“ und „Moja prywatna Apokalipsa/ My private Appocalypse“ am Maxim Gorki Theater in Berlin. Im Jahr 2016 wurde er zum Internationalen Forum des Berliner Theatertreffens eingeladen. Neben seiner Regietätigkeit unterrichtet Krzysztof Minkowski an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien.

PREMIEREN 2019/2020

PÜNKTCHEN UND ANTON von Erich Kästner 
am 09.04.2020 am Theater Magdeburg 

DIE PEST von Albert Camus
am 05.10.2019 am Theater Magdeburg 

HOFFNUNG von Stijn Devillé
am 07.09.2019 am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken 

2018/2019

MEFISTO FOREVER von Tom Lanoye
am 08.06.2019 am Schauspielhaus Wien

KOMMUNE 19
am 27.04.2019 am Deutschen Theater Berlin

DIE BITTEREN TRÄNEN DER PETRA VON KANT von R.W. Fassbinder
am 05.04.2019  am Theater Memmingen

MY PRIVATE APOCALYPSE von Minkowski/Zrałek- Kossakowski/ Malikowska
am 28.09.2016 am Maxim Gorki Theater

2017/2018

DRACULA nach Ben Stoker
am 30.06.2018 am Mecklenburgischen Staatstheater

ANIMAL FARM von George Orwell
am 09.03.2018 am Saarländischen Staatstheater

THE COCKA HOLA COMPANY von Matias Faldbakken
am 21.10.2017 am Teatret Sort/Hvid in Kopenhagen

2016/2017

ANSCHLAG von Johannes Hoffmann
am 20.05.2017 im Heimathafen Neukölln

DIE ZWEI MONDDIEBE von Minkowski/Zrałek- Kossakowski/ Malikowska
am 08.10.2016 am Maxim Gorki Theater

2015/2016

TARTUFFE von Moliere
am 02.04.2016 am Theater Magdeburg

RONJA RÄUBERTOCHTER von Astrid Lindgren
am 14.11.2015 am Theater St. Gallen

2014/2015

FRÄULEIN SMILLAS GESPÜR FÜR SCHNEE von Peter Høeg
am 10.06.2015 am Theater Ved Hest in Kopenhagen

HEXENJAGD von Arthur Miller
am 28.03.2015 am Theater St. Gallen

RICHARD III von William Shakespeare
am 30.01.2015 am Theater Konstanz

MORDBRENNER von Johannes Hoffmann
am 26.09.2014 an der Musik und Kunst Privatuniversität in Wien

2013/2014

HAMLET von William Shakespeare
am 25.06.2014 am Nationaltheater Mannheim (JVA Mannheim)

PFLICHT ODER WAHRHEIT von Stephan Lack
am 30.04.2014 am Theater St. Gallen

HAMLET von William Shakespeare
am 15.03.2014 in Teatr Ludowy in Krakau

WIDER DIE NATUR! ODER DIE DESINTEGRATIONSMASCHINE von Juri Sternburg
am 01.12.2013 am Maxim Gorki Theater

2012/2013

DER KIRSCHGARTEN nach Anton Tschechow
am 20.07.2013 auf Rügen/Ostsee

WER BLINZELT, HAT ANGST VOR DEM TOD von Knud Romer
am 02.05.2013 am Teater Momentum in Odense

DÄMONEN nach Fjodor Dostojewski
am 21.11.2012 in der JVA Charlottenburg

2011/2012

IDIOTEN von Lars von Trier
am 25.08.2012 am Luzerner Theater

ANDREAS RICHTER von Krzysztof Minkowski/ Nikolai Plath
am 02.05.2012 auf dem unmarked space Festival

DER PROZESS nach Franz Kafka
am 23.11.2011 in der JVA Charlottenburg

2010/2011

INVASION! von Jonas Hassen Khemiri
am 18.05.2011 am Luzerner Theater

SOMMERNACHTSTRAUM (PORNOVERSION) von Krzysztof Minkowski
am 26.02.2011 im HAU 1 Berlin

KUCKUCKSNEST von Krzysztof Minkowski/Dirk Moras
22.10.2010 in der JVA für Frauen in Pankow und im Ballhaus Ost

GOTT IST EIN POLE von Krzysztof Minkowski
am 13.09.2010 auf dem unmarked space Festival

2009/2010

ILIAS nach Homer
am 27.03.2010 im Heimathafen Neukölln

VERBRECHEN UND STRAFE von Fjodor Dostojewski
am 20.11.2009 in der JVA für Frauen in Pankow und im Ballhaus Ost

GESÄNGE AUS 1001 DEUTSCHEN NACHT
08.10.2009 am Anhaltischen Theater Dessau

2008/2009

DREI SCHWESTERN von Anton Tschechow
13.03.2009 am Teatr Jeleniogiórski

2007/2008

WE ARE CAMERA/ JASONMATERIAL von Fritz Kater
05.06.2008 am Teatr Jeleniogiórski

DIE REIHERKÖNIGIN von Dorota Masłowska
am 07.03.2008 am Maxim Gorki Theater

DISCO PIGS von Enda Walsh
am 30.10.2007 am Nordharzer Städtebundtheater

2006/2007

WARUM DER DÄNISCHE STUDENT KEINEN WODKA VON VÄTERCHEN STALIN BEKAM
Kurzgeschriebenes von Daniil Charms mit Musik und Gesängen und einem Minidrama von Konstanty I. Galczynski
am 31.03.2007 am BAT Studiotheater