PÜNKTCHEN UND ANTON

von Erich Kästner

Pünktchen, die eigentlich Luise Pogge heißt, hat reiche Eltern, die aber nie Zeit für sie haben. Ihr Freund Anton hat eine liebevolle Mutter, die aber krank ist und so wenig Geld hat, dass Anton nachts heimlich auf der Straße Blumen verkauft. Pünktchen hilft ihm natürlich dabei – zusammen mit ihrem Kindermädchen Fräulein Andacht. Diese hat aber ganz andere Interessen: Sie gibt das verdiente Geld ihrem Verlobten Robert, einem finsteren Gesellen. Pünktchens nächtliche Ausflüge werden schließlich entdeckt und verboten, und Anton bekommt Ärger in der Schule, weil er vor Müdigkeit einschläft. Als Fräulein Andachts Verlobter bei Pünktchens Familie einbrechen will, wird es ernst: Die beiden Freunde nehmen es voller Mut und Fantasie mit dem Verbrecher auf. Erich Kästners Kinderbuchklassiker aus dem Jahr 1931 ist eine spannende Detektivgeschichte und erzählt zugleich humorvoll und berührend von einer tiefen Freundschaft, die sich über alle sozialen Unterschiede hinwegsetzt. Entstanden mitten in der Weltwirtschaftskrise 1931, hat die Geschichte gerade heute wieder utopische Relevanz, wo die Kluft zwischen Arm und Reich immer größer wird.


Regie: Krzysztof Minkowski, Bühne & Kostüme: Konrad Schaller, Dramaturgie: Elisabeth Gabriel, Schauspiel: Maike Schroeter, Frederik Günther, Anne Hoffmann, Thomas Schneider, Ralph Opferkuch, Antonia Labs, Iris Albrecht, Susi Wirth


»Die Umsetzung kommt bei Theaterbesuchern an. Zwei von ihnen sind die zehnjährige Hanna Loose und der 18-jährige Lucas Rexilius. Gemeinsam mit den meisten anderen Kindern und Jugendlichen, die an der Johanne-Nathusius-Förderschule in Haldensleben lernen, haben sie die Vorstellung besucht. Hanna Loose sagt: „Besonders gefallen hat mir Anton.“ In einer aufgeweckten Art hat er sich den Herausforderungen gestellt – und das weckt Sympathien. Und auch das Miteinander der beiden Hauptfiguren bewegt: „Auch mir sind Freundschaften sehr wichtig“, sagt die Schülerin, und Lucas Rexilius ergänzt: „Auf jeden Fall haben Freundschaften einen besonderen Wert.“Die Umsetzung kommt bei Theaterbesuchern an. Zwei von ihnen sind die zehnjährige Hanna Loose und der 18-jährige Lucas Rexilius. Gemeinsam mit den meisten anderen Kindern und Jugendlichen, die an der Johanne-Nathusius-Förderschule in Haldensleben lernen, haben sie die Vorstellung besucht. Hanna Loose sagt: „Besonders gefallen hat mir Anton.“ In einer aufgeweckten Art hat er sich den Herausforderungen gestellt – und das weckt Sympathien. Und auch das Miteinander der beiden Hauptfiguren bewegt: „Auch mir sind Freundschaften sehr wichtig“, sagt die Schülerin, und Lucas Rexilius ergänzt: „Auf jeden Fall haben Freundschaften einen besonderen Wert.“« (Volksstimme, 20.10.21)


Premiere am 03.10.2021 am Theater Magdeburg.